analog und offline auf dem #cch09 – vI

mittwoch 25.11.2009 13oo uhr: ich schnappe mir ein altes notebook und möchte se7en installieren um optimal auf dem #cch09 vorbereitet zu sein. bei der sicherung der alten daten macht die festplatte schon nervige aber leises quitsch geräusche. gegen 22oo uhr gebe ich auf. das quitschen ist auf zimmerlautstärke angeschwollen. ich sehe schon meine felle davon schwimmen als ich auf eine, meiner meinung nach, grandiose idee komme: das experiment auf einer internet-(un)konferenz komplett offline und analog zu erscheinen. also ein analoges notebook (deutsch: notizbuch) und einen zuverlässigen kugelschreiber geschnappt; vorbereitung abgeschlossen.

donnerstag 26.11.2009 06oo uhr: mühsam quäle ich mich aus dem bett; müsste ich zur arbeit könnte ich noch 30mins schlafen. ich packe vorsichtshalber noch 4 scheiben brot, 4 bananen und eine flasche coke einen – lernen macht hungrig. als ich auf dem messegelände ankomme gestalltet sich die parkplatzsuche etwas umständlich. nach einiger fragerei parke ich als 1. 10m direkt vor dem eingang des conventioncenters. nach einer kippe vor dem eingang gehe ich rein, es ist 5 vor 8. die damen am check-in sind freundlich, hubsch anzusehen und noch nicht ganz vorbereitet. ich bin der 1. besucher sagen sie. der aufbau im foyer ist noch nicht ganz abgeschlossen. einige stände und getränketresen werden noch bestückt, kamerateams ziehen mit ihrem equipment eilig umher. zu meiner überraschung gibt es kellnerinnen die einem soft-drinks und säfte anbieten – komplett kostenlos. auch stehen überalle warmhalteplatte rum und warten auf ihren einsatz. hätte ich garnichts mitnehmen brauchen. wunderbar. durch die lautsprecher schallt leise eine art von techno (trance?). nach einem rundgang und besichtigung der stände setze ich mich wieder und studiere die kostenfreien zeitschriften. ein bischen bin ich von t3n, einem der sponsoren, enttäuscht: das heft, welches auf dem stand ausliegt, ist 5 monate alte; im veranstalltungskallender steht nichtmal die cch09 drin, weil er nur bis ende oktober geht, schade. besser machen es heise mit der c’t und internet world business, die jeweils die aktuelle ausgabe verteilen.

donnerstag 09oo: langsam wird voll. überall iphones, netbooks, blackberrys. ich komme mir etwas fehl am platz vor, bin aber auch extrem neidisch. liegt vielleicht auch daran, das ich hin und wieder komisch beäugt werde wenn ich in mein analoges notebook schreibe. rauchen ist natürlich nur draußen vor dem haupteingang oder den notausgängen erlaubt. hier befinden sich auch die einzigen mülleimer; ich hab nichtmal welche auf den toiletten gesehn. warscheinlich gibt es keine mehr wegen der „allgemeinen terror-gefahr“.

donnerstag 0930: beginn der opening session. ingo scholl von w3design ist initiator des cch09 stellt die sponsoren vor und spricht über die motivation des cch09 und die möglichkeiten des internets. prof. dr. erich barke von der leibniz-uni in hannover erzählt von den studentenprotesten und einer vernetzung die bald alle lebensbereich verbinden wird und stellt als beispiel eine projekt der uni und ihren partnern vor. sein kollege, prof. dr. klaus-peter wiedmann erklährt seine sicht eines generationen-dialoges der die old und new economie verbinden soll, sowie über die neuste forschung die in der internetwirtschaft eingesetzt wird. als letzte gastredner tritt andreas lenz von t3n auf. meine aufmerksamkeit hatte bereits stark nachgelassen (und die opening session war noch nicht mal vorbei, O_o) so dass ich nicht mehr genau sagen kann worüber er gesprochen hat. das einzige stichwort dass ich mir aufgeschrieben habe lautet: interaktion. keine ahnung was er darüber gesagt hat. analog und offline ist schon schwierig.
zum schluss wird das orga-team vorgestellt, welches sich um die vorstellung der themen der besucher für die freien sessions kümmert. die ersten lacher treten bei den häufiger werdenden zeitwünsche auf. …ich kann nur bis 15oo…, …nicht in der zeit von x bis y…, wir können den ganzen tag….

donnerstag 1045: die opening session ist zuende. es bilden sich lange schlangen vor der kaffeeausgabe und vor den notausgängen sammeln sich die raucher. ich werde an der session „kollektive intelligenz nutzbar machen“ von kai londenberg teilnehmen. mal sehn was mich erwartet.

weiter zu teil 2

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~ von sixoffive - 27. November 2009.

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