von kaputten bindungen und absolutem glück

ich bin noch am leben. der hotspot war irgendwie nicht erreichbar oder in betrieb. deshalb reiche ich hier die ereignisse nach.

vorgestern: der fun park war zwar echt gut ausgestattet aber überfüllt mit skifahrern. war also eher nicht so der fun und ich bin dort deshalb auch nicht gefahren. ein ereignisloser tag.

gestern: habe einen echt geilen hang gefunden, der zwar nicht mehr jungfräulich war aber auch keine schlampe; sprich es sind nur wenige rider bisher rüber. um den hang richtig auskosten zu können musste ich einen grad hinaufsteigen. ich bin den grad nicht bis zum ende gegangen, da es schon extrem steil und ich schlecht vorbereitet war. der blick allerdings war auch schon auf halber höhe atemberaubend (fotos werden nachgereicht). mit mir sind andere snowboarder und skifahrer aufgestiegen. von meiner gruppe hat sich aber niemand getraut mitzukommen. der run war echt sic und der schnee wie sahne. da ich den run erst spät gefunden habe war ein weiteres mal fahren an dem tag nicht möglich. auf dem weg zurück ins „zivilisierte“ skigebiet ist dann der toe-strap meiner bindung, durch materialermüdung abgebrochen. und das bei einer burton bindung! ich war der raserei nahe, als ich auch noch gut gemeinte ratschläge von meinen verwandten bekam. die sind noch etwas weiter gefahren und ich habe mich auf den weg ins tal gemacht. als sie außer sicht waren spielte der mp3-player slipknot, korn und disturbed zur beruhigung. nach einer einstündigen suche im ort in jedem verdammten skigeschäft, habe ich endlich einen passenden strap gefunden: zwanzig euro. der strap verriegelt zwar wieder aber man kann ihn nicht richtig festzeihen, die ratsche dreht einfach durch. mit viel geduld und etwas fingerspitzengefühl kann ich die bindung aber wieder richtig einsetzen.

am abend bin ich mit meinem fetter wieder auf den berg gefahren. eine spezial show wurde dort vom tourismusverband veranstaltet. es gab ein feuerwerk, lasershow, mit einem beamer projezierte bilder auf der piste, trickski vorführungen und waghalsige sprünge über einen kicker von ski-, snowboard-, skidoo- und sogar fahrad und motorcrossfahrern. außerdem wurde noch gruppen-syncron-fahren von den skilehrern und europameistern gezeigt. auch ein modellhubschrauber, der durch seine lichter wie ein ufo aussah, vollführte waghalsige flugkuststücke. darüberhinaus gabe es chinsische schlangenmenschakrobatinnen und schuhplattertänzer. das genialste war aber die nachtabfahrt auf einer flutlichtbeluchteten piste, die fast leer war. gegen deriundzwanzig uhr waren wir wieder im hotel und vielen totmüde ins bett. ich schlief mit den gedanken an den nächsten freeriderun ein.

heute: der nächste morgen war ernüchternt: noch hundemüde starrte ich einen bewölkten himmel an. wir der run wegen schlechtem wetter ausfallen müssen? wir werden sehen, sag ich mir und mit dieser einstellung gings auf den berg. als meine verwandten das miese wetter sehen, dass ausgerechnt sich in dem tal befindet wo der hang schon sehnsüchtig auf mich wartet, entschließen sie in dem teil des skigebietes zu bleiben in dem die sonne scheint. diese schönwetterfahrer!

als ich die gondel nehme, die in das entsprechnde skigebiet führt kommen mir erste zweifel: sichtweite unter fünzig meter, arschkalt und starker wind. je näher ich aber an „meinen“ hang komme dest besser wird das wetter und die sonne bricht hier und da durch die wolken. der run findet statt! am fuße des grades schnalle ich mein board auf den rücken und beginne den aufstieg. durch die menge der leute die mittlerweile hinaufgestiegen sind hat sich eine regelrechte treppe gebildet. der anstieg ist trotzdem extrem steil und anstrengend. trotz des eisigen windes, öle ich aus allesn poren. je höher ich komme des wenige ausgeprägt  ist die „treppe“ und jungfäulicher wird der hang. im endeffekt sind nur knapp 5 fahrer bis ganz auf den gipfel gestiegen. oben angekommen, muss ich erstmal verschnaufen. ich esse mein brötchen und stärke mich mit einer dose flying horse, einer kippe und einem schluck irischem whiskey aus meinem flachmann. ich suche mir die perfekten route aus und hinterlasse meine spur im powder.

das leichte knsistern der eiskristalle auf der kleidung paart sich mit dem knacken der schneedecke wenn die kante in den powder schneidet. der fahrtwind schtreichelt und die esikristalle pieken meine wangen. eine mischung aus neugier, vorfreude, angst auf das unbekannte und das gefühl absoluter freiheit steigen in mir hoch. das adrenalin mischt sich mit den endorphinen und erzeugt eine absolute zufriedenheit und glück.

es ist fast mittag als ich den run auf der piste beende. unten angekommen zittern meine beine und ein grinsen ist in mein gesicht gezimmert. ich bin gar nicht in der lage vernünftig auf der piste zufahren und komme mir wie ein anfänger vor. nach der offiziellen mittagszeit treffe ich mit meiner gruppe wieder zusammen und mein fetter und ich fahren endlich mit dem fisser flieger. bevor man sich in diesen drachen einhakte bekommt meine schwere weste mit stahlverstärkung angelegt. wir hängen, nur mit einem haken am rücken an dem drachen und werden den berg rückwärts hinaufgezogen. am höchsten punkt wird der drachen entriegelt und wir pesen über das das skigebiet. nach kanpp dreißig sekunden ist der spaß wieder vorbei. es hat spaß gemacht, war aber nicht sooo späktakulär. ich hatte das gefühl, dass ich diese geschwindigkeit schon auf dem board erreicht habe. allerdings war die optik echt heftig. im hotel stellte ich fest, dass der hotspot wieder funktioniert und so geht der tag, als einer der besten bisher zuende.

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~ von sixoffive - 25. Februar 2010.

Eine Antwort to “von kaputten bindungen und absolutem glück”

  1. hey kollege, sitze heute wieder allein hier, schönes we bevors wieder losgeht hier am montag, gruß ff

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